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Evidence for Chaturaji

2 pieces of evidence found.

Id DLP.Evidence.754
Type Contemporary rule description
Location Western Chalukya
Date 1126-01-01 - 1138-12-31
Rules Placement of pieces: Chariots on corners, horses to their right, elephants to the right of horses, kings to right of elephants. One row of four pawns in from of these. Winning consists of scoring the most points. Points are assigned to pieces: pawns= 1, chariots = 2, horses = 3, elephants = 4, king = 6.
Content Rule description from the Manasollasa 5.615-622, in the chapter called Caturangavinoda. Discusses the rules of chaturanga and variantss. German translation by Bock-Raming (1996) "Die Figurenaufstellung ( vyüha, wörtl.: "Schlachtordnung), bei der vier Spieler [teilnehmen], die wird [im folgenden) gelehrt. (615) [Dabei] ist ein weißes [und] ein rotes Heer herzurichten, das nur durch ein Zwischenglied getrennt ist. Die Wagen sind in den Ecken aufzustellen, rechts davon die Pferde, (616) auf der rechten Seite der Pferde die Elefanten, die aus Elfenbein gemacht sind. Neben ihnen [befinden sich) vier Könige, [aber] ohne Minister. (617) Hierbei gibt es nicht die Regel: 'Der König darf nicht geschlagen werden'. [Bei deiser Form des caturanga] wird ein Schlagen der vier [Könige] gelehrt; es kann immer wieder praktiziert. (618) Die Soldaten usw. welches [Heeres] auch immer können von den [anderen] Spielern geschlagen werden. Wenn aber irgendein einzelner [Stein in der Mitte des [gegnerischen?] Heeres übrigbleibt, (619) dann wird er vom Spiel ferngehalten. Der Sieg soll sich aufgrund der Zählung [d.h. der Werte der Steine] ergeben. Der Fußsoldat soll eins zählen, der Wagen wird als zwei zählend gelehrt. (620) Das Pferd wird als drei zählend bezeichnet, der Elefant die zählt vier, der König sechs; [dies ist] die Unterscheidung der Werte [der Steine] im Hinblick auf den Spieleinsatz. Wer mehr als das eigene Heer hat, dem soll man den Sieg zuweisen; wenn [das eigene Heer] Verluste erlitten hat, [dann] soll man wissen, daß man verloren hat; wenn [das heer in seiner Stärke] gleich geblieben ist, wird von Ausgeglichenheit gesprochen. (622) Diese Regel wird im Spiel zu vieren von den Kennern gelehrt."
Confidence 100
Source Bock-Raming, A. 1996. Manasollasa, 5,560–623: Ein Bisher unbeachtet gebliebener Text zum indischen Schachspiel, übersetzt, kommentiert und interpretiert. Indo-Iranian Journal. 39(1):1–40.

Id DLP.Evidence.846
Type Contemporary rule description
Location Bengal
Date 1490-01-01 - 1580-12-31
Content Sanskrit description of Chaturaji from a poem by Raghunandana, a Bengali poet of the 16th century. Given in Murray 1913: 69–71.
Confidence 100
Source Murray, H. J. R. 1913. A History of Chess. London: Oxford University Press. , Murray, H. J. R. 1913. A History of Chess. London: Oxford University Press. , Raghunandana. Tithi-tattvana.

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