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Evidence for Kisolo (Lali)

1 pieces of evidence found.

Id DLP.Evidence.1922
Type Ethnography
Location 4°16'8.19"S, 15°17'33.14"E 3°50'49.04"S, 14°53'20.78"E
Date 1971-01-01 - 1971-12-31
Rules 4x8 board. Four counters in each of the holes in each player's inner row. Sowing occurs in an anti-clockwise direction, with the first counter being sown into the hole from which the counters were picked up. When the final counter lands in an empty hole, the player's turn ends. When the final counter lands in an occupied hole in the inner row, the player captures the counters in the opponent's opposite inner row hole, and continues sowing with these counters and the counters in the hole where the final counter was dropped.. When the final counter lands in an occupied hole but a capture is not possible, these counters are picked up and sowing continues. Play continues until one player can no longer play, and the opponent wins.
Content Accounts from N. loukongolo of Brazzaville and R. Moumpala of Mayama, republic of Congo: ""Kisolo" der Lali: Beide Geschlechter beteiligen sich an den Brettspielen. Oft geben sich die Erwachsenen Mühe, den Kinderrn, wenn diese kaum sieben bis acht Jahre alt sind, die regeln zu erklären, um die Kleinen in das Geheimnis des Kisolo einzuweihen. Zum Spiel gehört ein Holzbrett mit zweiunddreißig Löchern, die in vier Reihen zu je acht angeordnet sind. Jeder der beiden Spieler verfügt über sechzehn Fächer und zweiunddreißig Kiesel. Beide partner nehmen vor ihrem Spielfeld auf dem boden Platz. Zu Beginn verteilen die Spieler in jedes Loch zwei Steine, damit keiner den anderen betrügen kann. Nun nehmen sie die Kiesel der ersten reihe und legen diese in der zweite, so daß jetzt jeder acht leere Fächer und acht Kuastchen mit je vier Setzsteinen vor sich hat. Ein Partner beginnt, holt sich drei Steine, um diese in der ersten Reihe auszulegen, und zwr von links nach rechts. Er darf nicht weiter spielen, wenn der letzte Stein in ein leeres Loch zu liegen kommt. Dann ist der Partner an der Reihe, bis er vor der gegnerischen Lochreihe angelangt ist. Sobald der letzte "kisolo" in ein bestimmtes Fach fällt, holt sich der Spieler den Inhalt aus dem Kästchen des Gegners, das sich genau hinter seiner Grube befindet. Ist dieses nicht belegt, rafft er nur der Kiesel seines letzten Faches auf und legt sie der Reihe nach aus. Wenn er vor einem leeren Loch steht, muß er aufhören, und der Partner setzt das Spiel fort. Zur Erläuterung mag folgendes Beispeil dienen: A legt den letzten kisolo inFach 10, das drei Steine enthält. Im gegenüberliegenden Fachm das B gehört, befinden sich fünf (Fach 10 und 15 enthalten insgesamt acht Steine). Der Spieler nimmt nun seinen letzten kisolo und die acht Steine dazu, um das Spiel fortzusetzen." Klepzig 1972: 190-191.
Confidence 100
Ages Child, Adult
Source Klepzig, F. 1972. Kinderspiele der Bantu. Meisenheim am Glan: Verlag Anton Hain.

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